Drucktechnik

Farbe

So, 01/08/2012 - 00:51 -- Thomas

Man muss Farbe in zwei Arten unterscheiden - dem durch das Auge vermittelten Sinneseindruck und dem materiellen Stoff zur Darstellung von Farbe.

a) Der Sinneseindruck: Im Spektrum des Sonnenlichts sind alle vom menschlichen Auge wahrnehmbaren Einzelfarben enthalten. Schwarz und Weiß, die nicht im Spektrum vorkommen, werden als "farblos" bezeichnet. Als additive Farbmischung wird die Mischung farbiger Lichtstrahlen bezeichnet.

b) Der materielle Stoff: -> siehe Druckfarbe

Euroskala

So, 12/25/2011 - 23:40 -- Thomas

War eine in Europa verwendete Skala, die jedoch nie genormt war und deshalb auch schon seit längerer Zeit nicht mehr verwendet werden darf. Für den Vierfarbendruck, den -> CMYK-Farbraum gilt die ISO-Skala die sich aus dem Prozess Standard Offset (PSO) ableitet. Die Druckfarben sind dabei nach einheitlichen Vereinbarungen genormt, denen im Labor hergestellte Probedrucke mit festgelegter Schichtdicke auf festgelegte Bedruckstoffe zugrunde liegen.

Duplex

So, 12/25/2011 - 23:31 -- Thomas

Zweifarbiger Druck von zwei Druckplatten, die sich in Tonwert, Tonabstufungen und der Rasterwinkelung unterscheiden. Eine einfarbige Vorlage kann im Duplex-Druck wesentlich plastischer als im einfarbigen Druck wiedergegeben werden.

Dummy

So, 12/25/2011 - 23:30 -- Thomas

Ausdrucke werden zu einem Muster zusammengebaut; daran kann der Drucker erkennen, in welcher Reihenfolge die Seiten stehen.

Druckverfahren

So, 12/25/2011 - 23:26 -- Thomas

Nach Beschaffenheit der Druckform unterscheidet man zwischen Hochdruck, Flachdruck = Offsetdruck, Tiefdruck und Durchdruck (Siebdruck). Je nach Zuführung des zu bedruckenden Papiers wird außerdem in Bogendruck und Rollendruck unterschieden.

Drucküberwachung

So, 12/25/2011 - 23:24 -- Thomas

Kontrolle des Druckprozesses. D.h. Vorbesprechung mit der Druckerei, Kontrolle der belichteten Filme, Erstellung von Proofs, Anwesenheit beim Andruck und Druckabnahme. Der Verantwortliche sollte auch als Ansprechpartner für Rückfragen der Druckerei zur Verfügung stehen. Übernimmt der Dienstleister die Vergabe des Druckauftrages und die Drucküberwachung, sollte er dies nur mit Vollmacht und im Namen des Auftraggebers tun.

Nutzen, Drucknutzen

So, 12/25/2011 - 23:23 -- Thomas

Nutzen bezeichnen die Anzahl der Seiten auf einem Druckbogen (also die aus einem Druckbogen zu schneidenden Exemplare), so dass dieser möglichst optimal/effizient ausgenutzt wird. Ein Druckbogen mit 16 Seiten besteht somit aus 16 Nutzen.

Bsp.: Etiketten, Flyer, Visitenkarten, etc. werden mehrfach auf einen Druckbogen gestellt, also zu mehreren Nutzen gedruckt.

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